Ausstellungen

NEUES SCHLOSS

 

 

Dauerausstellung

 

„Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“

geöffnet: 01.04.2022 bis 31.10.2022, täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

 

Wer war Pückler? Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871) ist als Schriftsteller, Reisender und vor allem als Landschaftsgärtner berühmt. Als Frauenheld, Dandy und Lebemann sorgte er für Aufsehen und manche Schlagzeile. Seine Abenteuer bieten Stoff für Legenden und Anekdoten, die der Fürst allzu gerne auch selbst verbreitete: „Bei mir heißt es nicht: Was werden die Leute davon sagen? Sondern: Werden auch die Leute etwas davon sagen?“

Für die Dauerausstellung im Neuen Schloss wurde daher der vielsagende Titel „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“ gewählt. Die multimediale Schau ermöglicht auf vergnügliche Weise Begegnungen mit den grünen Fürsten: auf einer Kutschfahrt, im Theater, in Filmen und spannenden Exponaten. Die Schau entschlüsselt einzelne Facetten des Fürsten und fügt sie unterhaltsam zum Gesamtbild einer schillernden Persönlichkeit zusammen. Der Selbstdarsteller, der das Spiel mit den Identitäten liebte, ist jedoch einfach nicht zu fassen.

 

Pückler

 

 

   

Sonderausstellung im 2. OG/Turmzimmer mit Turmaufstieg
"Das Städtchen Muskau"

geöffnet: 01.04.2022 bis 31.10.2022, täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

 

Die Dauerausstellung im Schlossturm legt den Fokus auf den Geburtsort des berühmten Parkschöpfers und schlägt den Bogen von der Stadtgründung 1268 bis in die Gegenwart. Bis zur Enteignung der letzten Standesherren, den Grafen von Arnim, im Juli 1945 ist die Entwicklung von Muskau, so hieß die Stadt noch bis 1961, eng mit der Standesherrschaft verknüpft. Mit der Neuordnung der Welt nach 1945 durch die alliierten Siegermächte und der damit verbundenen Teilung der Stadt vollzieht sich der Wiederaufbau in der zur sozialistischen Staatengemeinschaft zählenden, neu gegründeten DDR. Ein weiterer Umbruch und Neuanfang bedeutet die neuerliche politische Wende 1989.

Historische Filmaufnahmen, Fotos und Exponate, sowie Hörstationen zeugen vom Wandel im Städtebau, in Industrie, Handwerk, Handel und Vereinsleben, und lassen ein lebendiges Bild vom Alltag der Einwohner Bad Muskaus entstehen.

Die Ausstellung entstand durch die Initiative und Arbeit des Vereins Freundeskreis Historica Bad Muskau sowie weiterer ehrenamtlich Engagierter.

 

Muskau

 

 

Sonderausstellung "Abendteuer Neiße - Leben am Fluss"
Internationale Wanderausstellung des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz

geöffnet: 01.04.2022 bis 29.05.2022, täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

 

 

Die Ausstellung charakterisiert den Fluss in seinen unterschiedlichen Funktionen und Bedeutungen:  als Landschaftsformer und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Auch die einmaligen Ausstellungsobjekte, wie die schlüpfende Eintagsfliege der preisgekrönten Modellbauerin Julia Stoess, machen die Ausstellung zu einem einmaligen Erlebnis.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Lausitzer Neiße, die zahlreichen seltenen Tieren und Pflanzen eine Heimat bietet. So sind Eintagsfliegen, der Baumeister Biber und die bedrohte Schwarzpappel an der Neiße heimisch und werden in der Ausstellung näher vorgestellt. Gemeinsam mit dem Menschen siedeln „Neubürger“ wie Wanderfalke und Zimbelkraut, die die Felsenlandschaften der Städte zu ihrem Lebensraum erkoren haben, an den Ufern der Neiße.

Aber auch unerwünschte Siedler wie Staudenknöteriche stellen das Flussökosystem vor große Herausforderungen. An verschiedenen Beispielen erfahren die Besucherinnen und Besucher wie stark der Einfluss des Menschen auf den Lebensraum Fluss ist, denn Land- und Forstwirtschaft sowie Städtebau haben die Flussaue nachhaltig verändert.

Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist ein virtueller 2D-Flug über die Neiße. Per Animation reisen Zuschauer zurück in die Vergangenheit und beobachten aus der Vogelperspektive kulturhistorische und landschaftliche Veränderungen der letzten zwei Jahrtausende. Die Animation entstand im Rahmen des Projekts museum4punkt0 in Zusammenarbeit mit den Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur und der Kölner Entwicklerfirma .hapto.
 

Die Ausstellung ist ein Projekt von „Abenteuer Neiße – touristische Erschließung des deutsch-polnischen Grenzgebiets Etappe V“. Finanziert durch die Europäischen Union im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen – Sachsen 2014-2020.

 

 

Fluss

 

 

SCHLOSSGÄRTNEREI


Dauerausstellung
„Ananas“ - Die Königin der Früchte im Muskauer Park“  

geöffnet: 01.04.2022 bis 31.10.2022, täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

 

Küchen- und Kräutergarten

geöffnet: 01.04.2022 bis 31.10.2022, täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

 

In der Schlossgärtnerei des Muskauer Parks reift seit 2012 wieder Ananas heran. Bereits Pücklers Großvater, Hermann Graf von Callenberg, hatte die erste Ananas in Bad Muskau gezüchtet. Parkschöpfer Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871) knüpfte später an diese Idee an. Die Ausstellung „Ananas! Die Königin der Früchte im Muskauer Park“ in der Schlossgärtnerei beleuchtet heute die Kulturgeschichte der exotischen Früchte an dem besonderen Ort und im Allgemeinen. Nach historischem Vorbild waren die Gewächshäuser und der Küchengarten mit Spalierobstmauer rekonstruiert worden. Die vielfältige Bepflanzung der Beete mit Gemüse und Kräutern nimmt im Freien ebenfalls Traditionen von Pücklers Küchengarten auf.

 

 

 

BADEPARK


Kuppelpavillon
Ausstellung „Die Geschichte des Hermannsbades“

 

2015 konnte die Wiederherstellung des Kuppelbaus im Badepark abgeschlossen werden. Auch die Fassung der früheren Eisenvitriolquelle war dabei rekonstruiert worden. 
In der Saison ist der Bau mit einer Ausstellung zur Geschichte des Hermannsbades an ausgewählten Sonn- und Feiertagen geöffnet. Sie erzählt von den Bemühungen Fürst Pücklers, Prinz Friedrichs der Niederlande und der Grafen Arnim, Muskau zu einem florierenden Bad zu entwickeln.